EOM veröffentlicht Kapitel im "Handbuch Angewandte Limnologie"

In Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Gewässerkunde hat EOM ein Kapitel für das ‚Handbuch Angewandte Limnologie‘ zum Thema Fernerkundung von Binnengewässern geschrieben.

Ziel dieses Kapitels ist es einen Überblick über Nutzungsmöglichkeiten sowie ein allgemein verständliches methodisches Hintergrundwissen der Gewässerfernerkundung für potentielle Anwender aus Behörden und aus der Limnologie zu geben.

Baschek, B.; Fricke, K.; Dörnhöfer K; Oppelt, N. (2018): Grundlagen und Möglichkeiten der passiven Fernerkundung von Binnengewässern. In: Handbuch Angewandte Limnologie. Hrsg.:  Calmano, W; Hupfer, M.; Fischer, H.; Klapper, H.. Wiley-VCH Verlag GmbH & Co KGaA. Weinheim, Deutschland.

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Abstrakt: Das Monitoring von Binnengewässern ist ein essentieller Bestandteil der limnologischen Forschung und ist erforderlich für die Erfüllung von Berichtspflichten von Behörden. Mit neu verfügbaren Sensoren auf Satelliten und anderen Fluggeräten sowie durch abgeleitete Produkte bietet die passive Fernerkundung eine Vielzahl an Möglichkeiten limnologisch relevante Parameter flächig zu erfassen. Die wichtigsten Parameter, die fernerkundlich bestimmt werden können, sind Wasseroberflächentemperatur und optisch aktive Inhaltstoffe wie Chlorophyll‐a, Gelbstoffe (gelöster, farbgebender organischer Kohlenstoff) und suspendierte Schwebstoffe oder Trübung. Dieser Beitrag enthält einen Überblick über Potentiale und mögliche Herangehensweisen beim Einsatz von Fernerkundung. Darüber hinaus gibt er grundlegendes methodisches Hintergrundwissen zur aquatischen optischen und thermalen Fernerkundung. Anhand von Beispielen mit Praxisbezug liefert er Anregungen für mögliche Einsatzbereiche der Fernerkundung in der Limnologie.